Auf zur Oper – Sommertheater 2019 in Kiel

Ausschnitt des AIDA Flyers

Veranstaltungstipp

“Die Liveübertragung der Kieler Sommeroper kehrt am 24. August zurück – in diesem Jahr erstmals an 9 verschiedenen Standorten in und um Kiel. Getreu dem Motto: „Kultur für alle – kostenfrei und draußen“ haben alle Musikbegeisterten die Möglichkeit den Opern-Evergreen AIDA von Giuseppe Verdi als Ope(r)n-Air-Event an einem Übertragungsort ihrer Wahl zu genießen.

Für den Bootshafen gilt:

“Am Bootshafen in der Kieler-Innenstadt findet die Liveübertragung in diesem Jahr im Rahmen des Bootshafensommers statt. Das Vorprogramm wird also bereits ab 15 Uhr mit Open Air Kino und Live-Musik beginnen.

Außerdem gibt es in diesem Jahr eine Fläche, die für Rollstuhlfahrer und Ihre Begleitperson reserviert ist: Mitten auf dem Boosthafen, dem 135 m² großen Ponton, mit bester Sicht auf die gegenüberliegende Leinwand.

In Kooperation mit der Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein werden verschiedene Filme gezeigt: Ab 16 Uhr: „Piccolo Concerto“ von Ceylan Beyoglu „SPUER“ von Christian Striboll „Eure Kinder“ von Interzone 18 Uhr: „Daniel Hope – Der Klang des Lebens“ von Nahuel Lopez.”

Mehr Infos auf kiel-sailing-city.de

Leser-Interaktionen

Kommentare

  1. Jürgen Trinkus meint

    Ein Novum, das mich zwiespältig berührt. Bislang wurde an alle Behindertengruppen möglichst gleichermaßen gedacht (z. B. bei der Kieler Woche). Was ich am Bootshafen erlebte, hat mich befremdet. Es waren auf dem Ponton freie Tische und mindestens 30 Stapelstühle. Als blinder Besucher mit Begleitperson wurde ich von den Ordnern brüsk zurückgewiesen mit der lapidaren Begründung, so sei es mit dem Behindertenbeirat abgesprochen. Nicht mal den Tipp bekamen wir, dass eine halbe Stunde nach Vorstellungsbeginn frei gebliebene Plätze für alle zur Verfügung stehen. Vier Rollifahrer waren gekommen und eine große Freifläche blieb ungenutzt und dann war sie für die zugänglich, die am schnellsten schalteten. Fangt bitte nicht an, bestimmte Behindertengruppen gegen andere zu privilegieren! So kommen wir bestimmt nicht ans Ziel der Inklusion. Und noch eins, ich habe mich in dieser Sache auch im “Barrierefinder” geäußert. Ob das irgendwo Gehör findet, bleibt bisher offen.

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